Geschichten von und an queeren Orten die es nicht mehr gibt
Ein Projekt von POLIGONAL
Wer welche Geschichte(n) wem erzählt ist eine Frage von (politischer) Macht und Hegemonie. Manche Geschichten werden bewusst nicht erzählt, andere vernichtet, oder jenen, die sie erzählen könnten, wird keine Bühne geboten.
Constellations ist ein Mini-Festival und eine berlinweite Spurensuche, die an drei Tagen sieben verschwundene und verdrängte Orte queerer Stadtkultur mit performativen Stadtrauminszenierungen und künstlerischen Aktionen bespielt und in Hörbildern portraitiert. Dazu zählen Kulturräume, die als Orte queerer Sichtbarkeit Stadtgeschichte schrieben, experimentelle Wohnformen, deren Bewohner:innen Safer Spaces und damit Vorbilder für aktuelle Wohnmodelle schafften; informelle Aneignungen von öffentlichen Räumen als Klappen und Cruising Grounds; Bars, Clubs und Veranstaltungsreihen, die marginalisierte Gruppen wie Queer People of Colour und Trans* Communities als Orte des Widerstands aber auch als Möglichkeitsräume etablierten; aber auch Stätten queerer Identifikation, die der neoliberalen Verwertungslogik, Gentrifizierung und der Pandemie zum Opfer fielen; Räume, die für Protest und den Kampf für Gleichberechtigung stehen und von wo die Stimmen, die für mehr gesellschaftliche Toleranz kämpften auch weit(er)hin nachhallen. In den Festivalbeiträgen erwecken Zeitzeug:innen, lokale Akteur:innen, Initiativen, Aktivist:innen und Künstler:innen die verschwundenen Orte zum Leben, thematisieren Vergessenes und verhandeln dabei aktuelle Themen der Stadttransformation.
Orte
Anhalter Straße 4, 10963 Berlin
Löwenbrücke im Tiergarten, 10787 Berlin
Lettestraße 6a, 10437 Berlin
Schloßplatz, 10178 Berlin
Oranienstraße 190, 10999 Berlin
Hauptstraße 1, 10317 Berlin
Volkspark Hasenheide, Rixdorfer Höhe, 10967 Berlin
Termine
Opening Roland Stratmann, 13.09.2022. 19 Uhr
Opening Silvina der Megueditchian, 17.11.2022 19 Uh