Intersektionale Perspektiven auf Stadt, Kunst & Kultur
Ein Projekt von Sharmila Sharma, Laura Awad
Die fehlende gesellschaftliche Vielfalt bei Festivals zeigt, dass wir neue Formate, Ideen und Visionen in der Kunst- und Kulturszene brauchen. Marginalisierte Künstler*innen und Kulturschaffende sind immer noch kaum in den Programmen und Orgastrukturen von Berliner Festivals vertreten. Die Strukturen dahinter sind erfahrungsgemäß schwer zu ändern, aber wir wollen Gegenbeispiele schaffen und eine gemeinsame Vision für ein Kulturfestival von, für und mit marginalisierten Künstler*innen und Kulturschaffenden entwickeln - und im Mini-Format umsetzen!
In einem Kick-Off-Workshop vernetzen wir uns, sammeln Bedarfe und sprechen über neue Strukturen und mögliche Programminhalte für ein selbstorganisiertes, intersektionales Community-Event im Februar 2023. Die konzeptionellen Ideen und künstlerischen Positionen der Workshop-Teilnehmenden werden nach Möglichkeit im Rahmen des Community-Events umgesetzt. Das Netzwerk aus marginalisierten Künstler*innen und Kulturschaffenden wächst über das gemeinsame Arbeiten und öffentliche Veranstaltungen und kann zur Grundlage für die Verstetigung dieses Projektes werden.
Orte
WerkStadt e.V. (Emser Str. 124, 12051 Berlin).
SP*TI Kiezladen (Kienitzer Str. 26, 12053 Berlin)
feldfünf (Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7-8, 10969 Berlin)
Termine
Auftakt-Workshop am 26.11.2022 (mit Anmeldung)
Community-Event am 11. + 12.02.2023 (öffentlich zugänglich)