Grasping Things At The Root: Red Wedding & The Green Revolt
Ein Projekt von Nyabinghi Lab guG
‘Radical’ simply means 'grasping things at the root’ - Angela Davis
Die Kämpfe um Zugänge zu Natur, um saubere Luft und sauberes Wasser, um öffentliche Parks und Freiflächen im "Roten Wedding" sind so alt wie das Viertel selbst. Seine radikale politische Geschichte ist eng mit dem Kampf für "grüne" Räume und Umweltgerechtigkeit verbunden, da der Stadtteil für seine düsteren Mietskasernen und die von der örtlichen Industrie verursachte Umweltverschmutzung berüchtigt war. Durch künstlerische Recherchen wird das Projekt "Grasping Things At The Root: Red Wedding & The Green Revolt" Umweltgerechtigkeit als rassistische und klassistische Krise untersuchen und dabei den Stadtteil Wedding als Ausgangspunkt nehmen. Von der Kolonialgeschichte des Volksparks Rehberge und seiner "Gartenkolonien" über den Kampf für eine saubere "Stinke-Panke" bis hin zu den FKK-Stränden in Plötzensee untersucht das Projekt die historisch bedingte Ungleichheit von Zugängen zu Natur und Gesundheit. Das Projekt bringt zudem Künstler*innen, Aktivist*innen und Agrarwissenschaftler*innen zusammen, um Zukunftsperspektiven für einen gleichberechtigten Zugang zur Natur im urbanen Raum zu entwerfen. Die Ergebnisse werden im Rahmen von Interventionen im öffentlichen Raum sowie eines Performance- und Diskursprogramms bei CoC präsentiert.
Orte
Volkspark Rehberge, Berlin-Wedding
Schul-Umwelt-Zentrum, Berlin-Mitte
Scharnweberstraße 159
13405 Berlin
Termine
3. Dezember 2021: Performative Walks and Interventions in Public Space (Infos folgen)
4. Dezember 2021: Performance und Diskursprogramm
Co-culture e.V.
Böttgerstraße 16
13357 Berlin